Kino

Call me by your name

  • Das romantische Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman von André Aciman.
  • R: Luca Guadagnino – B: James Ivory, Luca Guadagnino – K: Sayombhu Mukdeeprom – M: Sufjan Stevens – D: Armie Hammer, Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg, Amira Casar, Esther Garrel, Victoire Du Bois – Italien, Frakreich, USA, L: 130 Min.

Italien, im Jahr 1983. Der 17-jährige Elio, jüdisch-amerikanischer Abstammung, verbringt den Sommer auf dem Landsitz seiner Eltern am Gardasee. Er stammt aus einer intellektuellen Familie und ist mehrsprachig aufgewachsen. Sein amerikanischer Vater ist Archäologe und forscht vor Ort über antike Skulpturen. Seine südländische Mutter begeistert sich für deutsche Literatur. Zu beiden pflegt Elio ein inniges Verhältnis. Elio vertreibt sich die Zeit mit Klavierspiel, liest viel und geht schwimmen. Er beginnt sich zu langweilen, bis seine Eltern den 24-jährigen Amerikaner Oliver bei sich aufnehmen. Der attraktive Student von der Ostküste ist ebenfalls jüdischer Abstammung und soll Elios Vater für einige Zeit bei der Forschungsarbeit assistieren. Elio wird von seinen Eltern gebeten, Oliver die Gegend zu zeigen. Schon bald freunden sich die beiden an. Die Presse bezeichnet den Film als den sinnlichsten der vergangenen Berlinale und sagt über den Regisseur – „Er hat ein außergewöhnliches Gespür dafür, zu observieren, was wir alle vom Leben wollen. Mit solch authentischen und berührenden Momenten dürfte der Film bald zum Kanon des queeren Kinos zählen, wie vor gut 10 Jahren „Brokeback Mountain“.