Theater

Lysistrata, make Love not War

  • Eine griechische Komödie mit aktuellem Bezug ganz frei nach Aristophanes
  • Projekttheater Landsberg
  • Andreas Bahmann, Andreas Keller, Andreas Popp, Angelika Scholz, Carola Schuppert, Constanze Günther, Heike Böhling, Luis Steer, Michelle Greiner, Robert Steer, Sebastian Graf, Tina Dorn, Verena Steer & Viola Griesinger-Hopf Schauspiel
  • ChristinaTobisch Regie

Lysistrata, die streitbare Frau eines griechischen Heerführers, hat die Nase voll vom Kriegsgemetzel der Männer. Immer dieses Blutvergießen, so kann es nicht weitergehen! Eine Lösung und das Ende des Krieges müssen her! Also ruft die resolute Lysistrata alle Geschlechtsgenossinnen zusammen und schmiedet einen verwegenen Plan–sogar mit den verfeindeten Spartanerinnen verbündet man sich dafür. Die Damen beschließen, sich den Männern solange in Liebesdingen zu verweigern, bis diese den Krieg beenden. Gar nicht so leicht, denn nun heißt es, Lust und Leidenschaft im Zaum zu halten, nicht nur bei den Männern: Da kann es schon zu recht verzwickten Situationen zwischen den Geschlechtern kommen und Lysistrata hat es nicht immer leicht, die Reihen ihrer Gefährtinnen geschlossen zu halten. Und die Männer? Die ziehen alle Register, um ihre Liebsten zum Streikbrechen zu überreden. Da wird gedroht, geschmeichelt, erpresst: schließlich haben sie ja nur kurz Fronturlaub und da will man nicht bloß angeln gehen!

Mit viel Augenzwinkern und Humor nimmt Christina Tobisch Bezug auf die moderne Emanzipation und das „Gendern“. Das verstaubte und doch noch oft zitierte Rollenbild von Mann und Frau steht ebenso im Fokus wie die Frage, was uns der„ Weltfrieden“ wert ist. Make love, not war–leichter gesagt als getan!