Theater

36 Stunden

  • Nach Ödön von Horváth
  • Mit Pia Kolb & Max Pfnür
  • Georg Büttel Regie
  • Jonas Meyer-Wegener Regieassistenz
  • Georg Büttel & Jonas Meyer-Wegener Dramatisierung
  • Pia Kolb & Max Pfnür Spiel

Nach Horváths bekannter Geschichte über das Fräulein Pollinger haben Georg Büttel und Jonas Meyer-Wegener, die führende Mitglieder der Murnauer Ödön-von-Horváth-Gesellschaft sind, eine dramatische Fassung des Romans eigens für die Salzburger Erstaufführung verfasst, die dann von Max Pfnür produziert wurde. Für dieses Projekt hatten sich die drei die wunderbare Schauspielerkollegin Pia Kolb zur Unterstützung geholt. Kolb ist dem Landsberger Publikum durch ihre faszinierende Darstellung des jungen Dichters Bezdomny und der Hexe Gella in „Meister und Margarita“ in bester Erinnerung. Im Vordergrund der Geschichte steht das Lebens- und Liebeswirrwarr der Agnes Pollinger. Sie glaubt schon lange nicht mehr an die große Liebe, geschweige denn das große Glück und möchte es nur nicht verabsäumen eine kurzweilige Gelegenheit zu ergreifen ─ wer weiß schon was daraus wird. So bleibt auch der arbeitslose Kellner Eugen nach einer kurzen Liebesnacht links liegen, mit der Entschuldigung, dass er wahrscheinlich einige Stunden später eh schon wieder eine Andere habe. Genau genommen sind es 36 Stunden, in denen Agnes und Eugen, beginnend von ihrem ersten Zusammentreffen, ihre eigenen Wege gehen, auf diesen skurrilen Gestalten und Gelegenheiten begegnen und sich am Ende doch wieder treffen. Eine liebevolle, schmerzhafte, humorvolle und erkenntnisreiche Reise durch einen Tag und eine Nacht im Leben zweier junger Menschen – zwar im Setting der 20er Jahre, doch so aktuell wie ehedem.