Kino

Crescendo #makemusicnotwar

  • Hat Musik die Kraft, Ignoranz und Vorurteile zwischen jungen Menschen verschiedenster Religionen und Nationalitäten zu überbrücken?
  • R: Dror Zahavi – B:Johannes Rotter nach einer Buchvorlage von Stephen Glantz – K: Gero Steffen – M: Martin Stock – D: Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Bibiana Beglau, Sabrina Amali, Götz Otto – D 2020, L: 112 Min. – FSK 6
Karten erhalten Sie eine ½ Stunde vor Filmbeginn an der Theaterkasse im Foyer.

Eduard Sporck ist ein berühmter Dirigent, der an einer Frankfurter Hochschule unterrichtet. Er soll ein Konzert vorbereiten, welches junge Musiker sowohl aus Palästina als auch Israel zusammen bringt. Das Konzert soll aktuelle Friedensverhandlungen zwischen beiden Ländern begleiten und ein Zeichen gegen den Hass setzen, der schon so lange vorherrscht. Eduard zweifelt. Nicht nur, weil er weiß, dass es nicht einfach sein wird, beide Seiten zusammenbringen. Sondern auch, weil er eine schwierige Geschichte in sich trägt. Und doch spürt er, dass es die Musik ist, die sich gegen alle Grenzen stellt. „Crescendo # makemusicnotwar“ ist ein Film über die Kraft der Musik, die Menschen miteinander verbinden kann. Die Last der Geschichte, die sowohl Jugendliche aus Palästina als auch aus Israel immer mit sich tragen, stellt der Film in vielen Gruppendiskussionen dar. Hierbei werden alle Seiten, alle Meinungen gehört, doch es wird auch in Frage gestellt, ob ein Projekt wie ein gemeinsames Konzert überhaupt Probleme einer solchen Tragweite lösen kann. Eduard Sporck ist die richtige Autoritätsperson, die durch eine eigene berührende Geschichte den jungen Menschen den Weg weisen kann, um sich einer friedlichen Zukunft zu öffnen. Die wunderschöne gemeinsam erarbeitete Musik setzt den Rahmen der Geschichte: als Zuschauer wird man zu einem Teil der Gruppe, die miteinander diskutiert, musiziert und lacht.