Musik Und mehr

Annes Tagebuch

  • „Das ist das Schwierige in unserer Zeit: Alle Hoffnungen werden von der Wirklichkeit zerstört. Und doch müssen wir an ihnen festhalten, so absurd sie scheinen.“ Anne Frank 12. Jun 1929 – Mär 1945
  • Jugendchor DoReMi
  • Andreas Walch Regie
  • Olga Hamm Choreographie
  • Carin Hemsing Kostümbild
  • Silvia Elvers Leitung

Aus Anlass des 75-jähringen Todestages der jungen Autorin Anne Frank möchte der Jugendchor DoReMi aus Kaufering mit dem Musiktheaterstück „Annes Tagebuch“ die Erinnerung an ein Stück deutscher Geschichte wach halten. Vier Jahre nach der Kinderoper „Brundibár“ widmen sich die vierzig Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren wiederum der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Gemeinsam mit Tänzerinnen der Ballettschule Hamm erzählen sie von der Jüdin Anne Frank, die in all ihrer Besonderheit auch ein normales junges Mädchen, war mit Wünschen und Hoffnungen und einer ganz eigenen Art, die neue Lebenssituation im Versteck zu bewältigen. Das Geschehen wird aus Annes Blickwinkel dargestellt, so, wie es der Originaltext des „Tagebuch der Anne Frank“ vorgibt: Mit realistischem Ernst, aber auch mit Humor, der einerseits die bedrückende Situation umso deutlicher hervortreten lässt, andererseits der Darstellung die pathetische Schwere nimmt.

Eine sehr eigene und eindringliche Klangsprache haben die Komponisten Annemarie Hoff und Stefan Lindner gefunden, deren klassische Instrumentierung mit Streichsextett und Klavier dieses Musiktheater von vielen gängigen Musicals unterscheidet.