Theater

Der zerbrochene Krug

  • Lustspiel von Heinrich von Kleist
  • Theater Poetenpack
  • Teo Vadersen, Andreas Hueck, Thomas Mai, Gundi Anna Schick, Sylvia Rentmeister, Clara Schoeller, Jörg Vogel, Johanna Lesch Schauspiel
  • Andreas Hueck Regie

In einem Dorf bei Utrecht am frühen Morgen: Gerichtsschreiber Licht will Dorfrichter Adam vor dem Eintreffen des Gerichtsrates Walter, bekannt für sein hartes Durchgreifen, warnen. Adam hat eine schlimme Nacht hinter sich. Er tischt Licht eine absurde Geschichte als Erklärung für seinen Zustand und seine Verletzungen auf. Zu allem Übel muss er beim Eintreffen Walters auch noch das Verschwinden seiner Gerichtsperücke feststellen. Es beginnt ein Gerichtstag, an dem sich Adam immer tiefer in unglaubwürdige Lügen verstrickt. Die Verhandlung dreht sich scheinbar um eine Lappalie: Den zerbrochenen Krug der Marthe Rull. Doch es geht um mehr. Eine Verlobung steht auf dem Spiel, die Ehre der jungen Eve ist lädiert, ein nächtliches Gefecht muss entwirrt werden, und die Fußspuren des Teufels wurden entdeckt. Für Dorfrichter Adam wird es eng. Die Anwesenheit des Gerichtsrates macht es ihm unmöglich, den Schuldigen zu bestimmen, ohne dabei selbst in die Schusslinie zu geraten.

Eine handfeste Komödie voller Sprachwitz und bäuerlicher Derbheit. Ein Kampf um Ehre und Gewissen gegenüber einem trickreichen und lügnerischen Amtsinhaber, der sich einfallsreich bemüht, die Dinge anders erscheinen zu lassen, als sie sind.

Den Dorfrichter Adam spielt Teo Vadersen, der schon mit seiner Darstellung des Schlomo Herlzs in „Mein Kampf“ das Landsberger Publikum überzeugte.