Junge Bühne

Perspektive

  • Ein multimedialer Theaterabend zum Thema Perspektive - Perspektivwechsel · Präsentation der Schauspielklasse
  • Junge Bühne
  • Neele Lang, Marie Behles, Roxana König, Rosanna Ricelli, Marie Andres Stückidee und Entwicklung
  • Mirja Baier, Fabian Bartl, Elena Baum, Amelie Braun, Emelie Hartmann, Barbara Hetzke, Lena Kasper, Nina Kirchberger, Tanja Osman, Eva Pohl, Yvonne Schmid, Dominik Sell, Piotr Skowron, Samuel Sydow, Imola Wermeschner, Greta Wiederholt, Tara Zikeli Schauspielklassen der Jungen Bühne
  • Julia Andres Theaterpädagogische Betreuung und Regie

Unterschiedliche Sichtweisen erzeugen unterschiedliche Meinungen. Die Perspektive, aus der wir Dinge betrachten, hat daher entscheidenden Einfluss auf unsere Einstellung und auf die Haltung, die wir gegenüber einer bestimmten Thematik einnehmen. Perspektive – unter diesem Motto steht nun die erste Präsentation der Schauspielklasse der Jungen Bühne. Die Schauspielschüler haben sich mit diesem Thema künstlerisch auseinandergesetzt und ihre Ideen und Antworten hierzu mit allen, dem Theater zur Verfügung stehenden, Mitteln zum Ausdruck gebracht. In den vielfältigen Bildern und kurzen Szenen nutzen sie alles, was sie in ihrer bisherigen Ausbildung bei der Jungen Bühne gelernt haben. Gestik, Mimik, Stimme, Sprache, Körpersprache, Bewegung, Timing, der Umgang mit Partnern und vieles mehr, setzen die Jugendlichen bei der Interpretation des Themas ein. Perspektive. Welchen Unterschied macht es, wenn wir ein Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten? Was passiert, wenn wir bei einer scheinbar eindeutigen Problematik einen Perspektivenwechsel wagen? Lassen sich Probleme eventuell hierdurch sogar lösen? Anders Denkende besser verstehen? Empathie fördern? Wodurch entstehen diese verschiedenen Sichtweisen überhaupt? Kann ein Perspektivenwechsel zwei Menschen mit konträrer Meinung zum Konsens bewegen? Und wie können wir ein und dasselbe Thema aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven betrachten? Um ihre gewöhnliche Perspektive zu verlassen, verwenden die Jugendlichen alle ihnen zur Verfügung stehenden theatralischen Mittel. Durch den gezielten Einsatz von Videotechnik, Stimme, Sprache, Sprechgesang, Gesang, Tanz, Bewegungstheater, dem künstlerischen Einsatz von Licht und Ton, sowie der Interaktion zwischen Schauspielern auf der Bühne und den Projektionen entsteht so ein ganz ungewöhnliches theatralisches Erlebnis.