Kino

Lang ist der Weg

  • In Zusammenarbeit mit der Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jhd. e.V.
  • R: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein – B: Karl Georg Külb, Israel Beker – K: Franz Koch, Jakub Jonilowicz – M: Lothar Brühne – D: Israel Beker, Bettina Moissi, Jakob Fischer, Otto Wernicke, Paul Dahlke – Deutschland 1947/48, L: 80 min

Der Film aus dem Jahr 1947 ist der erste deutsche Spielfilm der Nachkriegszeit, der das Schicksal von Holocaust-Opfern bzw. Überlebenden in den Mittelpunkt stellt und vereinigt Spiel- und Dokumentarszenen zu einer dramatischen Gesamthandlung. Der Film spielt in Landsberg am Lech in einem Lager für „Displaced Persons“, die von den Deutschen aus ihren Heimatländern verschleppt und 1945 aus Konzentrations- und Vernichtungslagern befreit wurden. In Rückblenden erzählt der Film die Geschichte der jüdischen Familie Jelin, die aus ihrer Wohnung in Warschau zunächst ins Getto getrieben und von dort aus ins KZ Auschwitz deportiert wurde. Der Sohn David kann jedoch aus dem Deportationszug fliehen und schlägt sich zu den Partisanen durch, wo er bis zum Ende des Krieges überlebt. Er lernt Dora Berkowitz kennen, die ihre Eltern verloren hat und nicht weiß, wie sie weiterleben soll. Auch David hat vom Tode seines Vaters erfahren; seine Mutter ist verschollen. Gemeinsam mit Dora reist er in die amerikanische Besatzungszone Deutschlands und gelangt in das völlig überfüllte Lager in Landsberg.

18:00 Uhr – 1. Filmvorführung

19:30 Uhr – 72. Jahrestag der Befreiung der KZs unserer Region – gemeinsames Erinnern

Schülerinnen und Schüler der Landsberger Schulen lesen gemeinsam mit Flüchtlingen Texte zum Thema „Gewalt, Flucht und Befreiung“

Musik: Landsberger Schüler

Gedenkansprache: Stephan Albrecht, Sprecher der Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jhd. e.V.

20:30 Uhr – 2. Filmvorführung

Der Eintritt ist frei um Spenden wird gebeten.