Auf die Bühne fertig los…

Du wolltest schon immer mal als Lady Macbeth deinen Mann zum König machen? Als Romeo Deine Julia finden? Als Puck im Sommernachtstraum anderen einen Streich spielen oder als Mephisto den Faust ins Verderben stürzen? Dann komm zur jungen Bühne des Stadttheaters Landsberg. Hier hast Du gemeinsam mit anderen Jugendlichen zwischen 13 und 23 die Möglichkeit in bekannte oder unbekannte Rollen zu schlüpfen und Klassiker neu auf die Bühne zu bringen.

Termin: wöchentliche Proben (jeweils 2 Std.)

 


Bereits vergangene Aufführungen:

DIE RÄUBERINNEN

Aufführungen: 21. & 22. November 2019

Eine Räuberbande – ist das nicht total altmodisch? Nicht in der Version der Jungen Bühne, die  aus Friedrich Schillers „Räuber“ kurzerhand die „Räuberinnen“ machte, das Setting aktualisierte und die Handlung ins 21. Jahrhundert verlegte. Franz Moor, Abteilungsleiter im eigenen Familien-unternehmen, einer Schokoladenfabrik, muss sich von Kindestagen an gegen seine Schwester Karla behaupten. Die hübsche, allseits beliebte Karla, die von der Mutter zum Studium nach Leipzig geschickt wurde, weil sie später einmal die Firmenleitung übernehmen soll, ist dem Bruder Franz, dem der Weg an die Firmenspitze verwehrt zu bleiben scheint, schon immer ein Dorn im Auge. Er lässt daher keine Intrige aus, um seine Schwester – und gerne auch die Mutter gleich mit – aus dem Weg zu räumen. Und so nehmen dramatische Verwicklungen seinen Lauf…

Es war vor allem diese unfassbar starke Eifersucht zwischen dem benachteiligten Bruder und seiner scheinbar gesegneten Schwester, seine Intrigen sowie die Abgründe, die sich für alle Beteiligten daraus ergeben, was die Mitglieder der Jungen Bühne so an dem klassischen Stoff faszinierte und weswegen sie sich einstimmig gegen ein modernes Jugendtheaterstück und stattdessen für Schillers „Räuber“ entschieden. Auch wenn einige der Charaktere dieses Werkes, das Schiller eigentlich gar nicht für die Bühne geschrieben hatte, weil er es für unspielbar hielt, die jungen Schauspieler vor große Herausforderungen stellte. Denn: wer wäre nicht lieber der sympathische Held, der die Schwachen beschützt, die Unterdrückten befreit und dann am Ende mal eben noch schnell im Handumdrehen die Welt rettet? Doch der ist in dieser Geschichte leider nicht zu finden. Stattdessen endet das Ganze in einem großen Desaster, bei dem niemand bekommt, was er sich erhofft – doch jeder das, was er verdient. Oder nicht?


Alle Fotos © Christina Kühl

 


25. Oktober 2018

DER GEHEIMNISVOLLE TOD DES PUPPENSPIELERS

Der Puppenspieler Albanaque ist in die Jahre gekommen. Er fühlt langsam sein Ende  nahen und beginnt mit sich und seiner Vergangenheit zu hadern. Seine geldgierige Vermieterin sitzt ihm im Nacken und er weiss nicht wovon er die nächste Miete bezahlen soll. Sein einzig wertvoller Besitz sind einige sehr außergewöhnliche Marionetten. Als der alte Puppenspieler plötzlich auf ungeklärte Weise ums Leben kommt, geschieht etwas Seltsames: Die Puppen scheinen zumindest teilweise zum Leben erweckt und es offenbaren sich lang gehegte Geheimnisse. Nachdem dann auch noch ein seltsamer Mieter in Albanaques alte Wohnung einzieht, überschlagen sich die mysteriösen Vorkommnisse. Da die Puppen um jeden Preis wieder ganz lebendig werden wollen, verfolgen sie einen ungeheuerlichen Plan…