on stage…

Du wolltest schon immer mal auf der Bühne stehen? Die Bretter, die die Welt bedeuten für dich selbst erkunden, dabei in andere Rollen schlüpfen oder vielleicht sogar selbst an einem eigenen Theaterstück mitarbeiten?

Dann komm zur jungen Bühne des Stadttheaters Landsberg. Hier hast Du gemeinsam mit anderen Jugendlichen zwischen 13 und 23 die Möglichkeit in bekannte oder unbekannte Rollen zu schlüpfen, Klassiker neu auf die Bühne zu bringen oder aus deinen Ideen ein ganz eigenes Theaterstück zu entwickeln.

Derzeit haben wir zwei Theaterprojekte, an denen wir arbeiten:

Proben zu „die Zauberlehrlinge“ (Gruppe A, montags 16-18 Uhr, Gruppe B, montags 18-20 Uhr)

Proben zu „Die Agentur“ (Freitags 15-17 Uhr)

Aktuelle Inszenierungen:

DIE AGENTUR

„Die Agentur“ ist eine Eigenproduktion der Jungen Bühne und befasst sich mit dem Thema Rechtsradikalität und Ausgrenzung. Fast zwei Jahre haben 14 Jugendliche der Jungen Bühne an der Entwicklung und Umsetzung ihres Stückes gearbeitet, das 2020 wegen Corona abgesagt werden musste und nun endlich im Sommer 2023 im Stadttheater zu sehen sein wird.

Die Stückentwicklung begann mit einem Brainstorming: Welche Themen interessieren Euch? Was mögt ihr? Was mögt ihr nicht? Was ist Euch im Leben wichtig? Was macht Euch wütend? Was würdet ihr an der Welt ändern, wenn ihr etwas ändern könntet? Usw. Ausgehend von dieser Stoffsammlung einigten sich die Jugendlichen in dieser Gruppe sehr schnell darauf ein Stück ähnlich dem bekannten Buch „Die Welle“ zu entwickeln. Sie wollten zeigen, dass es auch heute noch möglich ist, Menschen auf eine gefährliche Weise zu manipulieren und zwar so, dass diese die Manipulation eigentlich meist erst bemerken, wenn es schon zu spät ist. Ausgehend von der Frage, wovon sich die Menschen heute freiwillig und großflächig manipulieren lassen, war den Jugendlichen schnell klar, dass ihr Stück in einer Werbeagentur spielen muss:

M. Müller, Mitarbeiter der Werbeagentur „die Agentur“ lässt sich mit seiner Chefin Amalia Hinterhuber auf eine gefährliche Wette ein: seine Chefin behauptet mithilfe ihre Werbeagentur alle Menschen so manipulieren zu können, wie SIE es wolle und das auch noch ohne, dass die Menschen es merkten. Müller bezweifelt einen solchen grenzenlosen Einfluss der Werbung und wettet entschieden dagegen. Um überprüfen zu können, wer von beiden Recht hat, starten die beiden ein waghalsiges Experiment, von dem die andren Mitarbeiter der Agentur jedoch nichts wissen und auch nichts wissen dürfen. Und so nimmt ein gefährliches Spiel seinen Lauf… Wird jemand es noch rechtzeitig aufhalten können?

Stückidee & Entwicklung:

Fabian Bartl, Philipp Kaiser, Teresa Karius, Nina Kirchberger, Martha Koletzko, Pia Krieg,  Alva Reiter, Elisabeth Schiegg, Dominik Sell, Piotr Skowron, Verena Steer, Imola Wermeschner, Greta Wiederholt, Eliyah Zaag

Es spielen:

Amelie Braun, Joana Bruckert, Bo Carle, Anna Engelmann, Emilia Volkmann, Mia Frankenberger, Lara Hank, Jonas Herzig, Ellinor und Teresa Karius, Nina Kirchberger, Charlotte Mönninghoff, Vicky Nordheim, Vanessa Pegel, Magdalena Salger, Lara Schlatterer, Yvonne Schmidt, Yvonne Skaper, Pauline Zeiller 

Theaterpädagogische Betreuung & Regie:

Julia Andres

Bereits vergangene Aufführungen:

DIE GÖTTER  / MENSCHEN MÜSSEN VERRÜCKT SEIN

Aufführungen: 15. & 16. Juli 2022

Die erste Eigenproduktion der Jungen Bühne ist ein Stück über den Klimawandel und Umweltschutz. Fast zwei Jahre haben 15 Jugendliche der Jungen Bühne an der Entwicklung und Umsetzung ihres ersten eigenen Stückes gearbeitet, das eigentlich am 15. und 16. Juli im Stadttheater zu sehen sein sollte. Doch leider hat Corona uns hier einen Strich durch die Rechnung gemacht und alle geplanten Aufführungen dieses Projektes mussten leider abgesagt werden.

Die Götter des Olymp sind in Aufruhr, denn unter ihnen scheint sich eine schreckliche Seuche auszubreiten: Fieber, Schwindel, Hitzewallungen, trockene Augen, verbrannte, rissige Haut…. die Symptome sind so vielfältig wie unterschiedlich, doch eines ist ihnen allen gemeinsam: den Göttern geht es schlecht. Schuld daran scheint der Klimawandel auf der Erde zu sein, für die die Götter seit Menschen Gedenken zuständig sind. Doch offensichtlich haben sie ihre Aufsichtspflicht in den letzten Jahren etwas vernachlässigt und auf der Erde scheint einiges aus dem Ruder gelaufen zu sein. Es scheint also aller höchste Zeit nun endlich einzuschreiten, damit die verheerende Entwicklung überhaupt noch aufgehalten werden kann. Doch statt gleich aktiv zu werden, gründen die Götter erst mal eine Selbsthilfegruppe, um ihren Problemen gemütlich auf den Grund zu gehen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie deutlich mehr Engagement aufbringen müssen, um ihre eigene Existenz noch retten zu können und so entwickeln sie einen interessanten Plan…

Stückidee & Entwicklung:

Mirja Baier, Paula Bartsch, Elena Baum, Marie Behles, Charlotte Fouquet, Selena Heyrowsky, Pamina Hund, Marlene Kinseher, Freya Knierim, Roxana König, Martha Koletzko, Annemarie Machacek,Tanja Osman, Alysha Reed, Sarah Ruzi

Theaterpädagogische Betreuung & Regie:

Julia Andres

DIE RÄUBERINNEN

Aufführungen: 21. & 22. November 2019

Eine Räuberbande – ist das nicht total altmodisch? Nicht in der Version der Jungen Bühne, die  aus Friedrich Schillers „Räuber“ kurzerhand die „Räuberinnen“ machte, das Setting aktualisierte und die Handlung ins 21. Jahrhundert verlegte. Franz Moor, Abteilungsleiter im eigenen Familien-unternehmen, einer Schokoladenfabrik, muss sich von Kindestagen an gegen seine Schwester Karla behaupten. Die hübsche, allseits beliebte Karla, die von der Mutter zum Studium nach Leipzig geschickt wurde, weil sie später einmal die Firmenleitung übernehmen soll, ist dem Bruder Franz, dem der Weg an die Firmenspitze verwehrt zu bleiben scheint, schon immer ein Dorn im Auge. Er lässt daher keine Intrige aus, um seine Schwester – und gerne auch die Mutter gleich mit – aus dem Weg zu räumen. Und so nehmen dramatische Verwicklungen seinen Lauf…

Es war vor allem diese unfassbar starke Eifersucht zwischen dem benachteiligten Bruder und seiner scheinbar gesegneten Schwester, seine Intrigen sowie die Abgründe, die sich für alle Beteiligten daraus ergeben, was die Mitglieder der Jungen Bühne so an dem klassischen Stoff faszinierte und weswegen sie sich einstimmig gegen ein modernes Jugendtheaterstück und stattdessen für Schillers „Räuber“ entschieden. Auch wenn einige der Charaktere dieses Werkes, das Schiller eigentlich gar nicht für die Bühne geschrieben hatte, weil er es für unspielbar hielt, die jungen Schauspieler vor große Herausforderungen stellte. Denn: wer wäre nicht lieber der sympathische Held, der die Schwachen beschützt, die Unterdrückten befreit und dann am Ende mal eben noch schnell im Handumdrehen die Welt rettet? Doch der ist in dieser Geschichte leider nicht zu finden. Stattdessen endet das Ganze in einem großen Desaster, bei dem niemand bekommt, was er sich erhofft – doch jeder das, was er verdient. Oder nicht?

25. Oktober 2018

DER GEHEIMNISVOLLE TOD DES PUPPENSPIELERS

Der Puppenspieler Albanaque ist in die Jahre gekommen. Er fühlt langsam sein Ende  nahen und beginnt mit sich und seiner Vergangenheit zu hadern. Seine geldgierige Vermieterin sitzt ihm im Nacken und er weiss nicht wovon er die nächste Miete bezahlen soll. Sein einzig wertvoller Besitz sind einige sehr außergewöhnliche Marionetten. Als der alte Puppenspieler plötzlich auf ungeklärte Weise ums Leben kommt, geschieht etwas Seltsames: Die Puppen scheinen zumindest teilweise zum Leben erweckt und es offenbaren sich lang gehegte Geheimnisse. Nachdem dann auch noch ein seltsamer Mieter in Albanaques alte Wohnung einzieht, überschlagen sich die mysteriösen Vorkommnisse. Da die Puppen um jeden Preis wieder ganz lebendig werden wollen, verfolgen sie einen ungeheuerlichen Plan…