Eine eindrucksvolle Erinnerung daran, dass die Bilder der Menschen, die uns am Herzen liegen, für immer Teil unserer Welt bleiben. Die siebzehnjährige Jessie und Freund Lux sind nach einer Feiernacht auf dem Dach eines Hochhauses in Berlin und machen Fotos. Stille Großstadtidylle, so scheint es. Am nächsten Tag würde der Familienurlaub beginnen. Doch dann… Jessies Mutter Ella, besetzt mit einer wie immer überzeugenden Birgit Minichmayr, und die jüngere Schwester Melli versuchen ohne Jessie weiterzuleben. Zusammen mit Lux bilden sie eine Dreierbeziehung, die auf besondere Weise Jessie bei sich behält. Der Film beeindruckend, indem er mit ganz simplen Alltagssituationen erzählt, ohne viele erzählende oder erklärende Dialoge, und gewinnt gerade dadurch an Kraft und Nähe. Zum Ende weitet sich die Erzählung auf eine weitere Ebene.
