Die Grundidee ist schon mal genial: Es klingelt an der Tür. Die Kunstlehrerin Hanne öffnet. Draußen steht Kurt und erklärt, er habe seine Schlüssel vergessen. Hanne bleibt wie angewurzelt stehen und schaut drein, als hätte sie gerade einen Geist gesehen. Tatsächlich waren die beiden verheiratet, allerdings ist das schon Jahrzehnte her. Hanne lebt inzwischen mit dem pensionierten Pfarrer Bernd zusammen. Kurt hingegen leidet an Alzheimer, weshalb er sich an die Scheidung nicht mehr erinnern kann und fest davon ausgeht, dass die Ehe fortbesteht. Aus verschiedenen Gründen muss Kurt bleiben und Hanne und Bernd nehmen ihn auf, so dass sich eine unerwartete, mit feinem Humor gespickte Ménage-à-trois mit ganz viel Empathie ergibt.

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Filmforum, Kino

Der verlorene Mann

  • Ein berührender, feinfühliger Film über Demenz und Beziehungen mit einem wundervollen Haupt-Cast.
  • R: Welf Reinhart – B: Welf Reinhart, Tünde Sautier – K: Micky Graeter –M: Pablo Jókay – D: Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner – DE 2026, 106 Min., FSK ab 12 Jahren