Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen. Trotz seines langjährigen Berufsverbots ist es Regisseur Jafar Panahi erneut gelungen, einen Film zu schaffen, in dem Humor und Ernsthaftigkeit eine Geschichte über den heutigen Iran und über jene erzählen, die es wagen, Widerstand zu leisten. Sein Gewinn der Goldenen Palme ist nicht nur ein künstlerischer Triumph, sondern auch ein bedeutender Sieg für die Meinungs- und Redefreiheit. Panahi hat in diesem Film auch seine eigene Haft-Erfahrung verarbeitet.
