Haugerud hat „Oslo Stories: Sehnsucht“ eigentlich als ersten Teil seiner Trilogie gedacht. Alle drei Filme sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo angesiedelt und nach „Liebe“ und „Träume“ zeigen wir als letzten „Sehnsucht“, da in Deutschland dieser zum Abschluss des ambitionierten Projektes in die Kinos kam.
Zwei befreundete Schornsteinfeger, die in monogamen, heterosexuellen Ehen leben, geraten beide in Situationen, die ihre Ansichten über Sexualität und Geschlechterrollen in Frage stellen. Der eine hat eine sexuelle Begegnung mit einem anderen Mann, ohne dies als Ausdruck von Homosexualität oder Untreue zu betrachten, und bespricht dies anschließend mit seiner Frau. Der andere wird von einem sinnlichen Traum über David Bowie aus der Bahn geworfen.
