Robyn Hitchcock startete seine Karriere in jungen Jahren 1976 mit seiner Band The Soft Boys. Bisher war der mittlerweile 72-jährige Engländer trotzdem selten in Deutschland zu erleben. Und auch auf seiner aktuellen Tour spielt er nur zwei Konzerte hierzulande: In Berlin und in Landsberg. Seine größte Anhängerschaft hat er mit Sicherheit in England und USA. Unter seinen erklärten Fans und Kooperationspartnern sind beispielsweise auch große Namen wie R.E.M., The Psychedelic Furs, The Decemberists oder The Replacements. Selbst sieht er sich beeinflusst von britischen Künstlern wie Nick Drake, Syd Barrett und natürlich auch den Beatles. Mit einer Karriere, die sich mittlerweile über sechs Jahrzehnte erstreckt, bleibt Robyn Hitchcock tatsächlich aber ein absolut einzigartiger Künstler – ein surrealistischer Rock’n’Roller, ein ikonischer Troubadour, Gitarrist, Dichter, Maler und Performer. Als ikonischer Songwriter und Stilist hat Hitchcock mit Humor, Intelligenz und Originalität viele Genres durchlaufen. Dabei über 30 Alben veröffentlicht und kaum zählbare Live-Auftritte absolviert. Von Jonathan Demme gibt es einen Film über ihn und er selbst verfasste ein autobiographisches Buch „1967 – How I Got There and Why I Never Left“. Zum Film „Juliet, Naked“ steuerte er einen Song bei.
Wer ihn kennt, ist Fan. Wer ihn noch nicht kennt, herzlich eingeladen bei einem außergewöhnlichen Abend einer zu werden. Mit dabei ist seine Lebenspartnerin, die australische Songwriterin Emma Swift, die ihrerseits bereits zwei bemerkenswerte Alben eingespielt hat, darunter das als augenzwinkernde Hommage an Dylan konzipierte Werk „Blonde on the Tracks“. Sie wird den Abend eröffnen.
