Temporeich und mitreißend nehmen uns Filmemacherin Uli Bez und Rapperin Ebow mit auf eine Reise zu Frauen mit Migrationsgeschichte in Deutschland. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten von der beharrlichen Anstrengung, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Sie verhehlen nicht, dass es einen bleibenden Schmerz gibt – und dennoch: Der Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten, beflügelt von Freiheitsliebe, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Mit Leichtigkeit und Scharfsinn rücken sie das Zerrbild von den angeblich schwer Integrierbaren zurecht, das heute noch in vielen Köpfen spukt: „Wir sind angekommen. Jede von uns hat einen Weg gefunden. Jede auf ihre ganz eigene Art.“

Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit zum Gespräch mit:
Uli Bez, Filmemacherin
Stavroula Kling, Protagonistin
und weiteren Protagonistinnen.
Moderation: Sahika Tetik